Redeangst

Fantasie ist alles…. – Albert Einstein

Optimistische Fantasie als Schlüssel zur Redeangstüberwindung

 

Redeangst Terapie KölnFantasie kann positiv oder negativ sein. Es hängt davon ab wie ich sie einsetze. Bei Redeangst ist es hilfreich eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie ich eine Rede halten werde und mich dann mental auf die Situation mit Hilfe von “Autogenem Training” auf die Situation gezielt vorzubereiten. Die Imaginationskraft ist umso wirksamer, wenn ich eine bildliche Vorstellung entwickele, in der klar ist, dass ich auf jeden Fall reden werde, unabhängig davon, inwiefern äußerliche oder innerliche Hindernisse auftauchen werden.Innere Hindernisse sind vor allem Sorgen, ausgelöst durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit, die ich in die Zukunft projeziere. Dieser negative Vorstellungsprozess wird umso stärker, je mehr ich mich vor anderen Menschen verschließe, abkapsele, sozusagen eine Flucht in mein Innenleben antrete, und mich infolgedessen nicht mehr an die reale Redesituation ausrichte.

Negative Einbildung ist deshalb so fatal, weil alle meine Sorgen übertrieben und irrational sind.

 

Die Redeangst ist auch unter den Synonymen Auftrittsangst, Lampenfieber, Präsentationsangst usw. bekannt.

Die Redeangst und damit ist die Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit bzw. vor einem Publikum gemeint, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Im Volksmund wird die Redeangst/Auftrittsangst auch als Lampenfieber bezeichnet. Üblicherweise tritt dieses Phänomen bei ersten Referatssituationen in der Schule und der Universität auf. Selbst geübte Universitätsprofessoren berichten auch noch nach jahrelanger Erfahrung von einem beständigen Lampenfieber, das jedoch recht schnell während des Vortrags bzw. der Vorlesung zurückgehen kann. Die Nervosität bzw. Angst während einer Vortragssituation ist eine evolutionsbiologisch erklärbare Stressreaktion. Aufrecht vor einem Publikum zu stehen bedeutet in diesem Fall, sich schutzlos einer „Gefahr“ auszusetzen. Es handelt sich dabei um ein genetisches Programm, das den Menschen dabei helfen soll, diese kritische Phase zu überstehen. Ist jedoch die Angstreaktion übertrieben stark und zeigt eine Tendenz in Richtung einer Panikattacke, so kehrt sich die aktivierende Funktion der Stressreaktion in eine blockierende Eigenschaft um. Das Problematische an der Erfahrung der situativen Panikattacke, ist die zukünftige Vermeidung der Vortragssituation, so dass sich die Präsentationsangst chronifizieren kann. Gerade Personen, die aus beruflichen Gründen Vorträge halten müssen, sind im Nachhinein stark beeinträchtigt. Nicht selten wird mit Kündigungen gedroht, wenn die betroffene Person es nicht schaffen sollte, ihre Arbeitsergebnisse angemessen zu präsentieren.

In dem hier durchgeführten Redeangst-Coaching wird zunächst mit Hilfe eines Biofeedback-Systems, die Stärke der Angstreaktion durch psychophysiologische Messungen festgestellt. Im weiteren Verlauf des Coachings wird der Klient darauf vorbereitet, dass es unerlässlich ist, die Vermeidung der Vortragssituation aufzugeben. Dementsprechend wird der Klient durch Hypnose desensibilisiert. D.h. im Detail, dass unbewusste Ängste bearbeitet und abgebaut werden. Dadurch wird der Klient wieder schrittweise an die Vortragssituation herangeführt, bis er oder sie dazu bereit ist, Kurzvorträge in geschützter Praxisatmosphäre, vor einem kleinen Publikum zu halten. Ein wichtiger Bestandteil ist das direkte Videofeedback nach jedem Vortrag, um negativ verzerrte Überzeugungen über die eigene Person abzubauen. Gegen Ende des Redeangst-Coachings wird eine weitere psychophysiologische Messung durchgeführt, um den Klienten seine Verbesserung auch auf körperliche Ebene zu zeigen. Abschließend erhält jeder Klient eine persönliche Hypnose-Coaching CD, oder auf Wunsch auch eine mp3-Datei, die zu Vortragsvorbereitungen genutzt werden kann.


Druckversion Druckversion